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SEIT MONATEN VERSCHÄRFEN DIE US-IMPERIALISTEN IHRE DROHUNGEN UND ERPRESSUNGEN GEGEN VENEZUELA. HEUTE IN DEN FRÜHEN MORGENSTUNDEN GINGEN SIE ZUM ANGRIFF ÜBER. DIE HAUPTSTADT CARACAS, IN DER MILLIONEN MENSCHEN LEBEN, WURDE BOMBARDIERT, STAATSPRÄSIDENT MADURO WURDE ENTFÜHRT.

Erstellt mit KI: Symbol Fotograf

Seit Jahren steht die venezolanische Regierung im Fadenkreuz des US-Imperialismus und wurde in verschiedenen Phasen durch Putschversuche zu einem Regierungswechsel gezwungen. Unter Trump wurden die Angriffe weiter intensiviert. Um die US-Aggression zu verschleiern, nennt Trump „Drogenkartelle und illegalen Ölhandel“ als Vorwand. Sein eigentliches Ziel ist es jedoch, sich die unter- und oberirdischen Ressourcen des Landes anzueignen und das venezolanische Volk, das sich seit Jahren der US-Politik widersetzt, zu unterwerfen.

Trump gibt sich einerseits – wie auch im Fall der Ukraine – als „Friedensvermittler“, während er andererseits seit Beginn seiner Amtszeit einen dominanten Einfluss auf den Panamakanal fordert, die seltenen Metalle Grönlands, das unter der Souveränität Dänemarks steht, an sich reißen will und Kanada bedroht. In der vergangenen Monat vorgestellten Sicherheitsstrategie erklärte Trump, dass das vorrangige Ziel der USA die Stärkung ihrer Hegemonie auf dem Kontinent sei, und kündigte an, Rivalen wie vor allem China in dieser Region keine Chancen einzuräumen, während er gleichzeitig versucht, die Weltmärkte zu kontrollieren. Dass Venezuela nach dem Treffen Madurs mit dem chinesischen Staatschef Xi angegriffen wurde und Maduro aus seinem Haus geholt und in ein anderes Land gebracht wurde, ist zugleich auch eine Botschaft an China.

Die EU hat diesem Angriff zugestimmt, indem sie monatelang zu den Vorbereitungen der USA für diesen Angriff geschwiegen hat. Dass sie im Ukraine-Krieg den russischen Einmarsch verurteilt, jedoch gegenüber dem US-Angriff auf Venezuela schweigt, entlarvt einmal mehr ihre Doppelmoral. Wir rufen alle Arbeiterinnen, Arbeiter und Werktätigen dazu auf, die Angriffe der USA auf das venezolanische Volk und die Entführung Madurs aufs Schärfste zu protestieren. Wir fordern ein sofortiges Ende der militärischen Angriffe der USA.

Lasst uns durch die Teilnahme an Protestaktionen gegen die USA und ihre Besatzung, die in vielen Regionen Österreichs stattfinden werden, die Solidarität mit dem venezolanischen Volk stärken. Ein Erfolg dieser imperialistischen Aggression und Besatzung würde Besatzungen in vielen Teilen der Welt legitimieren. Die Verbrechen der USA gegen die Völker der Welt im Nahen Osten, in Afghanistan und in Vietnam sind uns allen noch in Erinnerung. Deshalb lasst uns den Widerstand des Venezolanischen Volkes stärken.

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